Präklinische Modelle des Programmierten Zelltods

Präklinische Modelle des Programmierten Zelltods stellen die letzte experimentelle Analysestufe vor einer klinischen Studie dar. Um mittelfristig Zelltodblockade in die klinische Anwendung transferieren zu können untersuchen wir vorrangig Modelle des Akuten Nierenversagens und systemischer Entzündungssituationen welche durch das Modell des Tumor-Nekrose-Fakor-induzierten Schocks und durch ein direktes Sepsismodell simuliert werden. So konnten wir beispielsweise das Überleben im Modell eines schweren Ischämie/Reperfusionsschadens signifikant verlängern indem die Nekroptose durch den selektiven RIPK1-Inhibitor Nekrostatin-1 unterbunden wurde (Siehe Abbildung).

Verlängerung der Überlebensrate durch PCD-Block im IRI-Modell